Notstrom
Mit Notstrom- oder Ersatzstromfunktion versorgt der Speicher wichtige Geräte auch bei einem Netzausfall.
Solar Berlin › Solaranlage mit Speicher
Photovoltaik mit Batteriespeicher
Sonne am Tag, Strom am Abend: Ein Batteriespeicher hebt den Solarstrom vom Mittag für den Abend auf. So nutzt du deutlich mehr eigenen Strom und kaufst weniger aus dem Netz.
Wie es funktioniert
Mittags erzeugt die Anlage meist mehr Strom, als dein Haus gerade braucht.
Der Überschuss fließt in den Speicher, statt für knapp 8 Cent eingespeist zu werden.
Wenn die Sonne untergeht, versorgt der Speicher Licht, Küche und Fernseher.
Erst wenn der Speicher leer ist, kommt Strom aus dem Netz. Bei vielen Haushalten nur noch in der Nacht.
Die richtige Größe
| Haushalt | Speicher | Anlage |
|---|---|---|
| 1 bis 2 Personen, ca. 2.500 kWh | 5 kWh | 5 bis 7 kWp |
| 3 bis 4 Personen, ca. 4.000 kWh | 8 bis 10 kWh | 8 bis 12 kWp |
| mit E-Auto oder Wärmepumpe | 10 bis 15 kWh | 12 bis 18 kWp |
Faustregel: rund 1 kWh Speicher pro 1.000 kWh Jahresverbrauch, angepasst an die Anlagengröße. Der Fachbetrieb legt die Größe nach deinem Verbrauch aus.
Mehr als Eigenverbrauch
Mit Notstrom- oder Ersatzstromfunktion versorgt der Speicher wichtige Geräte auch bei einem Netzausfall.
Zusammen mit einer Wallbox lädst du das Auto mit Sonnenstrom, auch wenn du erst abends nach Hause kommst.
Ein Energiemanager verteilt den Solarstrom klug zwischen Haus, Speicher, Auto und Wärmepumpe.
Wie ein Tag mit Speicher aussieht, zeigt die Simulation „Ein Tag mit deiner Anlage“. Ein echtes Beispiel mit 18 kWp und 13,5 kWh Speicher findest du in der Sektion „Neu am Netz“.
Fragen
Meistens ja, wenn du abends viel Strom verbrauchst. Ohne Speicher nutzt ein Haushalt typischerweise rund 30 % des eigenen Solarstroms, mit Speicher oft 60 bis 70 %. Weil Netzstrom viel teurer ist als die Einspeisevergütung, steigt so die Ersparnis.
Als Richtwert kostet ein Speicher mit 10 kWh inklusive Installation rund 4.000 bis 7.000 €. Auch für den Speicher gilt seit 2023 der Steuersatz von 0 %.
Ja, die meisten Anlagen lassen sich nachrüsten. Günstiger ist es oft, den Speicher gleich mit einzuplanen, weil der passende Wechselrichter dann direkt verbaut wird.
Nur, wenn der Speicher eine Notstrom- oder Ersatzstromfunktion hat und entsprechend angeschlossen ist. Das solltest du beim Angebot ausdrücklich anfragen.
Wähle die Speichergröße direkt in der Anfrage. Bis zu drei Fachbetriebe machen dir ein Angebot.
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